Wochentipps: Kölsches Open-Air-Konzert und Autorinnenlesung aus „Omnibus-Blues“
Unsere Wochentipps sind wieder vielfältig: Es gibt eine Autorinnenlesung aus „Omnibus-Blues“, eine Lesung und Musik von Bäumen „Kirschgärten am Mittag“, ein Open-Air-Konzert an der Gnadenkirche mit kölscher Musik mit „Pütz und Bänd“ und eine Vorstellung der Ökoinitiative „Von der vermüllten Brache zum ökologischen Gemeinschaftsgarten“.
Die Termine in der Übersicht:
08.07.2022, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
Kurzgeschichten über Menschen und Busfahrten
Autorinnenlesung aus „Omnibus-Blues“
Am Freitag, 8. Juli, 18 Uhr, liest die Autorin Slavica Te Kaat in der Evangelischen Auferstehungskirche Köln-Ostheim, Heppenheimer Straße 7, aus ihrer Neuerscheinung „Omnibus-Blues“ vor. Unter dem Titel „Omnibus-Blues“ hat die Autorin Erzählungen und Kurzgeschichten über Menschen, Begegnungen und Busfahrten in einer zusammenbrechenden Ordnung verfasst. Der Eintritt ist frei.
www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de
10.07.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Lesung und Musik von Bäumen
„Kirschgärten am Mittag“
In der Reihe „Sommerkonzerte“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Sonntag, 10. Juli, 17 Uhr, zu „Kirschgärten am Mittag“ – einer Lesung mit Musik von Bäumen und anderen Wundern ein. Pfarrerin Renate Gerhard liest passende Texte und Kantorin Marion Köhler lässt die Orgel erklingen. Der Eintritt ist frei. In den Sommerferien findet in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 11, an jedem Sonntag, 17 Uhr, ein Konzert statt.
++++FÄLLT AUS!++++
10.07.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
Kölsche Musik mit „Pütz und Bänd“
Open-Air-Konzert an der Gnadenkirche
Am Sonntag, 10. Juli, 17 Uhr, zeigt die Band „Pütz und Bänd“, bei einem Open-Air-Konzert an der Evangelischen Gnadenkirche Bergisch Gladbach, Hauptstraße 256 a, dass sie bei ihren Liedern viel Wert auf gute musikalische Arrangements und textliche Qualitäten legt. Dabei bieten die sechs Musiker ein vielseitiges Programm in kölscher Mundart. „Pütz und Bänd“ wurde von den beiden Brüdern Norbert und Frank Wielpütz 2016 gegründet. Beide waren vorher viele Jahre mit der Band „Die Labbese“ unterwegs. Der Eintritt ist frei.
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12.07.2022, 11:00
Melanchthon-Akademie
Komarhof, Hürth-Efferen
Von der vermüllten Brache zum ökologischen Gemeinschaftsgarten
Ökoinitiative Komarhof in Hürth-Efferen
Vor vielen Jahren hat sich ein Freundeskreis eines vernachlässigten Brachgrundstücks mit altem Obstbaumbestand angenommen und im Laufe der Jahre mit viel gemeinschaftlicher Arbeit auf 3500 qm einen verwunschenen Biogarten mit regionalen Gemüsesorten und Stauden geschaffen – ein Paradies für Wildbienen und Vögel und ein Lernort für naturnahes Gärtnern für alle. Die Initiative in Hürth wird am Dienstag, 12. Juli, 11 Uhr, bei einer klimapolitischen Erkundung der Melanchthon-Akademie vorgestellt. „Grannies for Future“ laden im Sommer zu verschiedenen Erkundungstouren ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an melanchthon-akademie.de ist erforderlich. Der genaue Ablauf und der Treffpunkt werden nach der Anmeldung per E-Mail mitgeteilt. Weitere Erkundungen finden am Montag, 8. August in Sürth und am Freitag, 12. August, in Dünnwald statt.
www.oekoinitiative-komarhof.de und www.grannies-for-future-koeln.de und www.melanchthon-akademie.de
Text: APK
Foto(s): APK
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Zuvor hatten Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und Markus Zimmermann, Superintendent des Kirchenkreises Köln-Nord, eindringlich für das Vorhaben geworben. „Das Projekt macht große Schritte voran“, sagte Bernhard Seiger. Im Moment würden die Pläne im Stadthaus in Deutz offengelegt. Dort könne sich jeder und jede informieren und falls gewünscht auch Bedenken vortragen. „Wir schaffen einen lebenswerten Ort des Zusammenkommens“, beschrieb der Stadtsuperintendent das Projekt und fuhr fort: „Wir entwickeln eine wertvolle Liegenschaft und helfen gegen die Wohnungsnot in Köln. Die Baukosten sind leider ungewiss und entwickeln sich ungünstig. Die Lage ist beunruhigend. Wir tragen da alle eine große Verantwortung. Aber heute entscheiden wir lediglich über die Mittel für die weitere Planung.“ Mit dem „gravierenden Beschluss“ über die Vergabe an einen Generalunternehmer rechnet Seiger bei der Verbandsvertretung im November des nächsten Jahres.
Der Verband hat den Projektsteuerer Wolf Schlünz als Begleiter engagiert. Er brachte konkrete Zahlen ins Spiel, die er aber selbst „sehr spekulativ“ nannte. Würde der Auftrag aktuell vergeben, müsse man wohl mit Baukosten in Höhe von 50,1 Millionen Euro rechnen. Bei einer Vergabe an den Generalunternehmer Ende 2023 könnten 57,9 Millionen Euro Kosten im Auftrag stehen. Aber auch bei dieser Zahl bewege man sich noch auf unsicherem Boden. Allerdings sei der Generalunternehmer an die Kostensumme gebunden, die er vertraglich zugesichert habe. Schlünz nannte mehrere Möglichkeiten, die Kosten zu senken, beziehungsweise die Einnahmenseite zu stärken. Letzteres werde geschehen, weil man eine Etage an einen anderen Bildungsträger vermiete, der gut zum Campus Kartause passe. Die jährlichen Mieteinnahmen betrügen rund 110.000 Euro. Schlünz erklärte, darüber hinaus könne man nachdenken, ob man für einzelne Teile des Projektes externe Investoren ins Boot hole.
In einem launigen Vortrag warben Thomas vom Scheidt und Hanser Brandt-von-Bülow vom Schulreferat und Pfarramt für Berufskollegs, Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, Ulrike van Lengerich, Leiterin des Jugendpfarramt, und Sabine Marx, Geschäftsführerin der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln, für das neue Bildungsprojekt. Man war sich einig: Das sei eine Investition in die Zukunft der Kirche, denn es sei eine Bildungs-Investition in die Jugend. „Wer nichts weiß, glaubt am Ende alles“, sagte Brandt-von-Bülow.
Finanzkirchmeister Lothar Ebert stellte den Jahresabschluss zum 31.12.2021 mit einer Bilanzsumme von rund 111 Millionen Euro vor. Es wurde ein Haushaltsergebnis in Höhe von 8,2 Millionen Euro erzielt, über dessen Verwendung die Delegierten noch nicht entschieden. Für das laufende Jahr rechnet Ebert vorsichtig mit einem Ergebnis in der gleichen Höhe. Die Kirchensteuereinnahmen betrugen im vergangenen Jahr 122,5 Millionen Euro und lagen damit acht Millionen Euro über denen von 2020. Das bedeutet, dass nach Abzug aller Umlagen 41,68 Millionen Euro an die Gemeinden des Verbandes je nach Gemeindegliederzahl verteilt wurden.
Pfarrerin Christa Schindler, Seelsorgerin im Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße, und Volkher Preis, Pfarrer am LVR-Krankenhaus in Merheim und am Krankenhaus in Porz, stellten ein Konzept für die Krankenhausseelsorge im Jahre 2030 vor. Die Seelsorge in den Kliniken wird dann von zwei Teams erledigt, die jeweils im Links- und im Rechtsrheinischen angesiedelt sind. Sie wird von fünf Pfarrerinnen und Pfarrern sowie zwei Angestellten geleistet. „Wir sprechen hier von Regionalisierung“, erklärte Preis. Bei der Priorisierung geht es darum, in welchen Kliniken gehäuft Notfälle vorkämen. „Natürlich wird es an den evangelischen Krankenhäusern am Weyertal, in Kalk und Bergisch Gladbach eine Stelle geben.“ Im Linksrheinischen würden zwei Pfarrstellen und eine Angestelltenstelle geben, im Rechtsrheinischen drei Pfarrstellen und eine Angestelltenstelle. In ökumenischer Zusammenarbeit soll sichergestellt werden, dass evangelische Seelsorge auch in katholisch getragenen Kliniken möglich sei, wenn diese gewünscht werde.
Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es wieder möglich, an die Einrichtung des Religionsunterrichtes in den regulären Lehrplan zu denken. Es wurden auch wieder Überlegungen angestellt, konfessionsgebundene Schulen zu eröffnen. Grundlage bildete die durch die britische Militärregierung erlassene Schulanweisung, die den Religionsunterricht wieder als reguläres Schulfach in den Lehrplan der Schulen aufnahm und er sollte auch nach Möglichkeit in der regulären Schulzeit im Schulgebäude stattfinden. Voraussetzung: Schüler und Schülerinnen durften nicht zur Teilnahme am Religionsunterricht oder am Schulgottesdienst gezwungen werden.
Laut seiner Ansicht fehle es in den evangelischen Kirchengemeinden an Engagement, so dass er eindringlich die Pfarrer dazu aufrief, an Ostern, die Eltern nochmals zu bitten ihre Kinder für eine evangelische Bekenntnisschule anzumelden und somit das Projekt nicht scheitern zu lassen. Doch es fehlte nicht nur an Anmeldungen, sondern auch an Lehrkräften. Auf beispielsweise 4254 Schülerinnen und Schüler kamen vor dem Krieg 42 Lehrkräfte. Nach Kriegsende waren es deutlich weniger.