Diakoniespende 24/25 – Kölner Autor Richard Bargel: „Der Vringstreff ist für das Severinsveedel wirklich wichtig“

Richard Bargel kämpft noch mit den letzten Auswirkungen einer Erkältung, als er das Publikum im Vringstreff zu seiner Lesung mit Musik begrüßt. „Es kann sein, dass ich zwischendurch huste“, sagt er und erhält als Antwort, das sei komplett okay. „Eine belegte Stimme ist gut für den Blues“, ruft ein Zuhörer und lacht. Und schon ist da wieder diese besondere Haltung, die den Vringstreff so außergewöhnlich macht: Der Umgang miteinander ist ehrlich und sehr freundlich.

In diesem Jahr ist dieser Begegnungsort im Severinsviertel Empfänger der Diakoniespende des Kirchenverbandes Köln und Region, der bis zu einem Spendenaufkommen von 100 000 Euro die Summe verdoppelt.

Die Gäste reden und lachen, dann erklingen die ersten Gitarrentöne. Richard Bargel ist mittlerweile 73 Jahre alt, steht seit mehr als 50 Jahren als Blues-Gitarrist und Sänger auf der Bühne. Er spielt Theater, ist Lyriker, Fotograf, Zeichner und Autor und sehr gerne im Vringstreff.

Von fast jeder dieser vielen kreativen Facetten gibt es heute ein bisschen im voll besetzten Vringstreff. Und es gibt schonungslose Offenheit. Denn der Kölner erzählt von einer schrecklichen Kindheit, die harmlos mit „Es war einmal ein kleiner Junge im Netz aus Träumen und Fantasie“ beginnt. Es ist eine Geschichte, die in Missachtung und Missbrauch mündet, die von der Kraft der Musik erzählt, und schließlich von einer Alkoholsucht, die den kleinen Jungen Jahre später fast umbringt. Das alles ist nicht leicht zu ertragen. Besonders die Schilderungen der sexuellen Übergriffe, die der kleine Junge erleidet, die aber von den Eltern ignoriert und totgeschwiegen werden, machen betroffen. Als der Vater endlich stirbt, ist der Junge 14 Jahre alt, kann keine Träne weinen, aber wieder aufrecht gehen – der permanente Schmerz im Magen, der ihn krümmte, ist endlich weg.

„Es wird heiterer“, verspricht der Autor, als es gerade sehr düster ist. Und dann erzählt er im zweiten Teil des Abends von den wunderbaren Effekten der Blues- und Folkmusik, vom Entzug, der erfolgreich war und davon, nun seit 24 Jahren trocken zu sein. Er erinnert sich an Zeiten, als er mit zwölf Jahren lernte, Gitarre zu spielen, blickt auf seine Zeit mit Klaus, dem Geiger zurück und verrät, dass er in Großbritannien mit Elvis Costello spielte. Der inzwischen Erwachsene erfährt „Musik heilt die Seele“. Dass durch den Erfolg aber auch Stress kommt, der wiederum zum Alkohol führt, ist die Kehrseite. „Seit 2000 bin ich trocken wie ein Staubsaugerbeutel“, sagt er, sehr zum Amüsement des Publikums.

Zwischen den biografischen Passagen liest der Kölner Texte aus seinem Buch „Ein Werwolf hockt im Kreidekreis, heult leise blaue Lieder“. Und dann gibt es auch noch ein bisschen Blues aus dem aktuellen Album „Dead Slow Stampede“. Der Musiker spielt zum ersten Mal solo, ohne Band, das Stück „Risk and Chances“ und bekommt viel begeisterten Beifall. Langsam geht der Abend zu Ende, die Gäste haben Gelegenheit, noch ein bisschen mit dem Künstler zu plaudern und verabschieden sich schließlich mit vielen tiefgehenden Eindrücken.

Wie kam es zu ihrer Verbindung mit dem Vringstreff?

Richard Bargel: Ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft und vor einigen Jahren hat der Maler und Bildhauer Cornel Wachter, der dem Vringstreff auch schon sehr lange verbunden ist, mich quasi hier eingeführt. Es ist gleich ein sehr schönes Verhältnis entstanden. Ich bin schon mehrfach hier aufgetreten und habe Anfang des Jahres einen Teil meiner Fotos aus dem Buch „1111 Augenblicke – Pandämonische Szenenbilder aus Köln“ gezeigt.

Was macht den Vringstreff besonders?

Richard Bargel: Der Vringstreff ist für das Severinsveedel wirklich wichtig, denn hier treffen sich Menschen – egal welchen schwierigen oder auch glücklicherweise nicht so problematischen Hintergrund sie mitbringen – auf Augenhöhe. Auch das Angebot, für einen geringen Betrag, etwas Gutes zu essen, ist toll. Jeder kann kommen, man trifft sich, lernt sich kennen. Alle Gäste werden mit großem Respekt behandelt und können eine kleine Auszeit genießen. Das gefällt mir sehr.

Warum sollte man für den Vringstreff spenden?

Richard Bargel: Weil er eine einladende Atmosphäre hat und weil Menschen hier nicht nur aus ihrer Isolation herausfinden können, sondern auch ganz praktische Hilfe erhalten, wenn sie das möchten. Es ist ein offener, ein freier Ort mit einer wunderbaren Atmosphäre. Ich bin relativ regelmäßig hier und fühle mich immer sehr wohl.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

Der Beitrag Diakoniespende 24/25 – Kölner Autor Richard Bargel: „Der Vringstreff ist für das Severinsveedel wirklich wichtig“ erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 12. Türchen mit Volkher Preis

 Unser Adventskalender 2024: Das sind wir! ⭐ Evangelisch in Köln und Region – dahinter stehen engagierte Köpfe, die sich mit Herz und Leidenschaft für die Menschen vor Ort einsetzen.  Hinter jedem Türchen steckt eine andere Geschichte. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude und das Licht der Vorweihnachtszeit teilen! Pfarrer Volkher Preis, Evangelische Seelsorge an der LVR-Klinik Köln und Sprecher der Krankenhausseelsorge, steht hinter dem 12. Türchen:

Wofür sind Sie mit Blick auf das Jahr 2024 besonders dankbar?

Volkher Preis: Ich freue mich in diesem Jahr besonders über die Unterstützung und das Engagement der Ehrenamtlichen, die uns in der Krankenhausseelsorge unterstützen. Sie sind wichtige und vertraute Gesprächspartner*innen für die Patienten und Patientinnen. Mit der fundierten Ehrenamtsausbildung sind sie ein wichtiger und beständiger Teil der ev. Seelsorge in den Kliniken in Köln und Region geworden. Ich freue mich über die großartige Zusammenarbeit.

Welches große Ziel haben Sie in Hinblick auf das kommende Jahr für Ihre Einrichtung?

Volkher Preis: Im nächsten Jahr werden wir weiter an der Rufbereitschaft arbeiten. Wir versuchen, als evangelische Seelsorge in Krisenfällen im Krankenhaus rund um die Uhr, auch nachts und an Wochenenden, als ev. Seelsorge erreichbar zu sein. Dazu suchen wir noch Unterstützung von haupt- und ehrenamtlichen Menschen, die uns bei dieser wichtigen Aufgabe helfen können.

Haben Sie eine besondere Weihnachtstradition?

Volkher Preis: Da meine Tochter am 24. Dezember Geburtstag hat, beginnen wir den Heiligabend immer mit einem großen Geburtstagsfrühstück, zu dem Familie, Nachbarn und Freunde eingeladen sind. Erst nach dem Mittagessen wird der Weihnachtsbaum geschmückt und die Weihnachtszeit beginnt.

Text: Volkher Preis/APK
Foto(s): Volkher Preis/APK

Der Beitrag Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 12. Türchen mit Volkher Preis erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Liebe, Stille, Raum, Ökologie & noch vieles mehr: Melanchthon-Akademie präsentiert neues Halbjahresprogramm für 2025

Liebe, Stille, Raum, Ökologie & noch vieles mehr: Die Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region hat ihr neues Programm für das erste Halbjahr 2025 vorgestellt. Ab sofort ist es gedruckt und online verfügbar – eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist jederzeit möglich. Die Akademie bietet wie gewohnt eine Fülle und Vielseitigkeit an Bildungsformaten.

Einen besonderen und vielleicht zum Teil auch etwas außergewöhnlichen Fokus legt das Programm auf Liebe, Stille, Raum und Ökologie. In einer Zeit, die geprägt ist durch zahlreiche und teilweise existenziell bedrohliche Krisen, will die Akademie gegenhalten und den Blick auf Verbindendes, auf Bleibendes, auf Bewahrendes, aber auch auf deren harte ‚Kanten‘ richten – Liebe, Stille, Raum und Ökologie sind dabei wesentliche Stichworte.

Liebe, Stille, Raum und Ökologie

Liebe: So facettenreich wie dieser Begriff ist, sind auch die damit verbundenen thematischen Vertiefungen: Bei diesen zeigt sich, dass Liebe fast immerzu gesellschaftsrelevante, politische Dimensionen aufweist. Wer liebt wen oder was, wer liebt wie, kann selbst Liebe ein Akt des Widerstands gegen Zumutungen sein, usw.?

Stille: Sie ist einfach da. Man muss sie nicht herstellen. Es ist lediglich nötig zu lassen, was sie stört: zu viel Arbeit, zu viele Menschen, zu viele Geräusche. Es ist befreiend, ein Akt der Selbstfürsorge, die unterschiedlichen „zu viel“ zu lassen, präsent im Jetzt sein zu können und zu erfahren, was dann kommt.

Raum: Raum ist mehr als nur ein Ort. In der Bibel sind es Schutz-Räume, Gesprächs-Räume. „Ort“ wird sogar ein Gottes-Name, als der Tempel als Ort der Gottesbegegnung wegbricht. Das theologische Nachdenken bewegt sich deshalb besonders an diesen „Orten“ entlang. Orte werden auch zu (harten) Kanten. Hier spricht die Akademie über Scheitern und Gelingen, Verzweifeln und Hoffen, Leben und Sterben, über Gottes Räume und Orte in der Welt.

Ökologie: Ökologische Transformationsprozesse zu gestalten, fängt oft im Kleinen an. Das Thema Ernährung spielt eine zentrale Rolle in der Minderung der Auswirkungen des Klimawandels. In einer Stadt wie Köln wird die Förderung eines regionalen und ökologischen Lebensmittelanbaus zunehmend wichtiger. Gemeinsam mit dem Kölner Ernährungsrat und den Teilnehmenden möchte die Melanchthon-Akademie über nachhaltige Ernährung (im urbanen Raum) nachdenken.

Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus

Im Jahr 2025 jährt sich die Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus, die Befreiung von Auschwitz, zum achtzigsten Mal. Die Beschäftigung damit und vor allem die Erinnerung an die insbesondere jüdischen Opfer des Terrors steht im Fokus vieler der Bildungsveranstaltungen der Melanchthon-Akademie. 80 Jahre sind vergangen und im Jahr 2025 sieht man, wie stark Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus noch immer in der Lage sind, elementare Grundlagen des Zusammenlebens in der pluralen Gesellschaft zu bedrohen.

Ein Zeichen setzt die Melanchthon-Akademie mit ihrer Semestereröffnungsveranstaltung am 6. Februar 2025. Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, wird zu Gast sein. In seinem Vortrag „Diakonisches Engagement für eine offene und demokratische Gesellschaft“ wird er über den Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichen Positionen sprechen und anschließend mit den Teilnehmenden diskutieren.

Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region

Die Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region ist eine anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung im Sinne des WBG-NRW und hält ein umfangreiches und vielseitiges Programm vor. In der Kölner Südstadt gelegen hat die Akademie im Sinne ihres Namensgebers den Auftrag, Bildungsangebote zwischen Himmel und Erde zu ermöglichen. In der Akademie arbeiten 13 hauptamtliche Mitarbeiter*innen und rund 150 Dozent*innen, in jedem Semester finden rund 300 Angebote statt.

Das Programm ist ab sofort online sowie in gedruckter Version an der Melanchthon-Akademie erhältlich: www.melanchthon-akademie.de. Die Anmeldung ist telefonisch, schriftlich per Mail, Post oder online möglich.

 

Text: MAK/APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Liebe, Stille, Raum, Ökologie & noch vieles mehr: Melanchthon-Akademie präsentiert neues Halbjahresprogramm für 2025 erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 11. Türchen mit Markus Zimmermann

 Unser Adventskalender 2024: Das sind wir! ⭐ Evangelisch in Köln und Region – dahinter stehen engagierte Köpfe, die sich mit Herz und Leidenschaft für die Menschen vor Ort einsetzen.  Hinter jedem Türchen steckt eine andere Geschichte. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude und das Licht der Vorweihnachtszeit teilen! Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent Kirchenkreis Köln-Nord, steht hinter dem 11. Türchen:

Wofür sind Sie mit Blick auf das Jahr 2024 besonders dankbar?

Markus Zimmermann: Wenn ich mir die Entwicklungen in anderen Ländern in diesem Jahr vor Augen führe, dann bin sehr dankbar dafür, dass wir in Deutschland in einem demokratischen Rechtsstaat leben. Das wichtigste Ereignis im vergangenen Jahr war für mich, dass die neue Erlöserkirche in Weidenpesch mit dem „Kölner Architekturpreis“ ausgezeichnet wurde. Das wichtigste Projekt war die Umsetzung der Gemeindefusion zur Evangelischen Begegnungsgemeinde Köln. Inspiriert und bewegt hat mich u.a. die Rede von Marcel Reif im Bundestag, in der er von seinem jüdischen Vater erzählt und dessen Lebensmotto zitiert: „Sej a Mensch“.

Worauf freuen Sie sich mit Blick auf das Jahr 2025?

Markus Zimmermann: Ich freue mich auf anstehende schöne familiäre Ereignisse. Ich wünsche mir persönlich, dass wir die Fusion der linksrheinischen Kirchenkreise weiter gut vorbereiten. Und ich wünsche mir weltpolitischen Frieden! Für unser Land: dass die demokratischen Kräfte und Parteien wieder an Stärke gewinnen! Für unsere Kirche und unsere Gemeinden: Zuversicht, Veränderungsbereitschaft und den Mut, Neues auszuprobieren!

Haben Sie einen besonderen Ort, den Sie während der Weihnachtszeit gerne besuchen?

Markus Zimmermann: Jeder Ruheort nach all der (vor-)weihnachtlichen Hektik.

Haben Sie eine besondere Advents- oder Weihnachtstradition?

Markus Zimmermann: Dass sich die Familie bei uns trifft. Inzwischen kommen einige von weit her. Mein liebstes Weihnachtsessen ist sehr traditionell, mit mehreren Gängen: Fleisch, Gemüse, Klöße und als Nachtisch darf Eis nicht fehlen. Meine Lieblingsweihnachtslieder sind gerne auch die neueren: EG 51 „Wisst Ihr noch wie es geschehen“ und EG 56 „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“. Aber dann auch die „Klassiker“.

Text: Markus Zimmermann/APK
Foto(s): Markus Zimmermann/APK

Der Beitrag Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 11. Türchen mit Markus Zimmermann erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Campus Kartause – Vortrag über archäologische Ausgrabungen und Weihnachts-Mitsing-Konzert

In unseren Wochentipps erwartet Sie in Köln und der Region ein vielfältiges Programm aus archäologischen Entdeckungen, festlichen Konzerten und stimmungsvollen Weihnachtsmärkten:

12.12.2024, 18:00
Melanchthon-Akademie
Haus der Ev. Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
„Ans Licht geholt“ – Archäologische Ausgrabungen
Das ehemalige Kartäuserkloster St. Barbara in Köln
Auf dem Baufeld für den am Kartäuserwall in der Kölner Südstadt neu entstehenden Campus Kartause hat die Bodendenkmalpflege der Stadt Köln archäologische Ausgrabungen durchgeführt. In einem Vortrag am Donnerstag, 12. Dezember, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, werden erste Einblicke in die spannenden Ergebnisse dieser Ausgrabungen gegeben. Zu Tage kamen Gräber aus römischer Zeit, die Klosterbebauung der im Jahr 1334 an diesem Ort begründeten Kartause St. Barbara sowie die Überreste der militärischen Nutzung des Geländes in französischer und preußischer Zeit. Ein reiches Spektrum an Funden aus einem Zeitraum von über 2000 Jahren zeugen von der bewegten Geschichte dieses Ortes. Gregor Wagner, Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln, wird in seinem Vortrag die Funde in Auswahl auch im Original zeigen. Sie vermitteln einzigartige Einblicke in das Totenbrauchtum der römischen Zeit, das Leben und Arbeiten im Kartäuserkloster sowie in die ab 1794 das klösterliche Leben ablösende Nutzung des Klostergeländes durch die französischen Revolutionstruppen und das preußische Militär als Lazarett und Artilleriedepot. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erwünscht, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

13.12.2024, 17:00
Diakonie Michaelshoven
Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 5, 50999 Köln
Festliches Chorkonzert und Weihnachtsmarkt
Der Konzertchor Köln kommt zu Besuch
Am Freitag, 13. Dezember, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), wird der Konzertchor Köln für eine besondere vorweihnachtliche Atmosphäre in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh-Straße 7, sorgen. Seit über 35 Jahren in der Kölner Chorszene aktiv, haben es sich die Sängerinnen und Sänger zur Aufgabe gemacht, geistliche und weltliche Chorwerke von Komponisten der älteren und jüngeren Vergangenheit bis hin zur Gegenwart auf künstlerisch und stilistisch hohem Niveau zur Aufführung zu bringen. Vor dem Konzert, um 17 Uhr, bietet ein kleiner Weihnachtsmarkt Leckereien wie etwa Reibekuchen und Glühwein und liebevoll hergestellte Produkte aus den Wohngruppen und Arbeitsbereichen an. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit der Diakonie Michaelshoven sind willkommen.
www.diakonie-michaelshoven.de

14.12.2024, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Adventskonzert des Gospelchors Altenberg
„Oh Happy Day!“
Der Gospelchor Altenberg unter der Leitung von Michael Kristahn lädt am Samstag, 14. Dezember, 13.30 Uhr, zum Konzert „Oh happy day!“ in den Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ein.
www.dommusik-aktuell.de

14.12.2024, 16:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Weihnachts-Mitsing-Konzert
Spontanchor und Band laden nach Köln-Weiden ein
Im Advent geben der Spontanchor und eine Band wieder ein weihnachtliches Mitsingkonzert. Am Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr, haben Interessierte in der Evangelischen Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, die Möglichkeit, sich gemeinsam für eine Stunde musikalisch auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Die Leitung hat Ute Krause. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.ev-kirche-weiden.de

14.12.2024, 19:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Konzert: „Charms of Christmas“
Adventlich-weihnachtliches mit Panflöte und Harfe
Hannah Schlubeck, Panflötenvirtuosin, und Isabel Moreton, Harfenistin, laden das Publikum in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, am Samstag, 14. Dezember, 19 Uhr, zu einer adventlich-weihnachtlichen Klangreise ein. Ihr Programm enthält bekannte und weniger bekannte Melodien aus europäischen Ländern und Musik von Klassik bis traditionell. Panflöte und Harfe verschmelzen zu einem wunderbar, atmosphärischen Klang, welcher gerade in der Adventszeit zum Abschalten und Genießen einlädt. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf unter www.koelnticket.de für 20 Euro, ermäßigt 15 Euro und an der Abendkasse für 25 Euro, ermäßigt 20 Euro.
www.trinitatiskirche-koeln.de

15.12.2024, 14:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
“Walk with the dog and talk about god”
Besinnlicher Abendspaziergang für Mensch und Hund
Zu einem ganz besonderen Adventsspaziergang lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Sonntag, 15. Dezember, 14 Uhr, ein: Unter dem Motto “Walk with the dog and talk about god” wird ein besinnlicher Spaziergang für Mensch und Hund angeboten. Treffpunkt ist die Christuskirche Brühl, Mayersweg 10. Im Anschluss gibt es Punsch und Gebäck für alle.
www.kirche-bruehl.de

15.12.2024, 16:00
Evangelische Christusgemeinde an der Glessener Höhe
Gnadenkirche Brauweiler, Friedhofsweg 4, 50259 Pulheim
Weihnachtliches „Spontanchor-Konzert“
Chor und Band laden zum Mitsingen ein
Im Advent geben der Spontanchor und eine Band wieder ein weihnachtliches Mitsingkonzert. Am Sonntag, 15. Dezember, 16 Uhr, haben Interessierte in der Gnadenkirche Brauweiler, die Möglichkeit, sich gemeinsam für eine Stunde musikalisch auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Die Leitung hat Ute Krause. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.evangelische-christusgemeinde.de

15.12.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Abendimpuls mit Verabschiedung von Pfarrerin Siegrid Geiger
Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein
In einem Abendgottesdienst am Sonntag, 15. Dezember, 18 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, wird Pfarrerin Siegrid Geiger aus ihrem Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Pesch verabschiedet. Elf Jahre hat sie in der Kirchengemeinde und im Kirchenkreis Köln-Nord gemeinsam mit Pfarrerin Sylvia Wacker ihren Dienst versehen. Nun verlässt sie die Gemeinde, um einer neuen Aufgabe nachzugehen. Sie wird künftig als Krankenhausseelsorgerin in Neuss tätig sein. Im Anschluss an den Abendimpuls sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
www.dem-himmel-so-nah.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Campus Kartause – Vortrag über archäologische Ausgrabungen und Weihnachts-Mitsing-Konzert erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Haushaltsentwurf der Stadt Köln: Aufruf zur Demonstration „Köln bleib(t) sozial!“– morgen, 10.30 Uhr

Morgen, 11. Dezember, organisiert die LIGA (Zusammenschluss der Kölner Wohlfahrtsverbände) eine Großdemonstration, die mit einer Schließung aller Einrichtungen an diesem Tag einhergeht. Los geht es um 10.30 Uhr am Ottoplatz in Deutz, wo die 4,80 Meter hohe Beachflag des Kölner Jugendrings steht. Es werden etwa 10.000 Teilnehmende erwartet. Sie ziehen gemeinsam durch die Kölner Innenstadt, um ein starkes Zeichen gegen die geplanten Kürzungen zu setzen.

Die Evangelische Jugend Köln und Region schließt sich den anderen Jugendverbänden und Organisationen unter der Leitung des Kölner Jugendrings e.V. an.  Auch diejenigen, die von den Kürzungen nicht direkt betroffen sind, sind herzlich eingeladen, an der Seite der betroffenen Bereiche (Kinder, Jugend, Familie, Frauen, Migration, Behinderung u.v.m.) zu demonstrieren.

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Gregor Stiels, Vorsitzender des Katholikenausschusses, und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine haben anlässlich des Haushaltsentwurfs der Stadt Köln ebenfalls gemeinsam einen „Aufruf für eine gesicherte und angemessene Finanzierung des sozialen Kölns“ veröffentlicht und rufen „alle katholischen Pfarrgemeinden, evangelischen Kirchengemeinden und Verbände dazu auf, an der Demonstration ,Köln bleib(t) sozial!‘ am Mittwoch, dem 11.12. um 10.30 Uhr auf dem Ottoplatz teilzunehmen“.

Text: APK
Foto(s): APK/Canva

Der Beitrag Haushaltsentwurf der Stadt Köln: Aufruf zur Demonstration „Köln bleib(t) sozial!“– morgen, 10.30 Uhr erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 10. Türchen mit Miriam Haseleu

 Unser Adventskalender 2024: Das sind wir! ⭐ Evangelisch in Köln und Region – dahinter stehen engagierte Köpfe, die sich mit Herz und Leidenschaft für die Menschen vor Ort einsetzen.  Hinter jedem Türchen steckt eine andere Geschichte. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude und das Licht der Vorweihnachtszeit teilen! Miriam Haseleu, Pfarrerin Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes und Synodalassessorin Kirchenkreis Köln-Mitte, steht hinter dem 10. Türchen:

Welche Person oder welches Ereignis hat Sie in diesem Jahr inspiriert?

Miriam Haseleu: Ein inspirierendes Ereignis in diesem Jahr war für mich auf jeden Fall die Verleihung der Georg-Fritze-Gedächtnisgabe des Kirchenkreises Köln-Mitte an das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche NRW e.V. Unter anderem in der Laudatio von Staatsminister a.D. Thomas Kutschaty wurde die Relevanz des Kirchenasyls als einem Instrument, das Menschenleben schützt und den Rechtsstaat dabei unterstützt, eigene Fehler zu korrigieren, eindrücklich deutlich. Eine junge Frau aus Afghanistan, die vorübergehend im Kirchenasyl untergebracht war, sagte: „Ohne dieses Netzwerk wäre ich nicht hier. Ich hatte große Angst, dass ich zurückmusste. Es galt: Bleiben oder Tod.“ Das war sehr berührend und zeigt mir, wie wichtig es ist, dass wir diese Arbeit tun.

Worauf freuen Sie sich mit Blick auf das Jahr 2025?

Miriam Haseleu: Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit im Prozess „Regio-lokal im urbanen Köln“, der in diesem Herbst gestartet ist. Essen gegen Einsamkeit, Places of One für Menschen aller Religionen, ein Coffee-Bike, ein queersensibles Netzwerk – das ist ein Teil der Projekte, die 2025 an den Start gehen. Hier verwirklichen wir neue Formen der Zusammenarbeit und der evangelischen Präsenz in der Stadt. Das gemeinsame und kreative Arbeiten im Team macht mir unglaublich viel Freude.

Haben Sie besondere Adventstraditionen?

Miriam Haseleu: Ich liebe die Weihnachtstraditionen an der Lutherkirche Nippes, die für mich schon mit dem Weihnachtsmarkt am Wochenende des 3. Advents beginnen. Trubelig, wuselig, voller Begegnung und Nächstenliebe. Das setzt sich fort in den Gottesdiensten an Heiligabend, für mich vor allem in dem Weihnachtsstück mit Kindern und dem Weihnachtsstück mit Jugendlichen. Nach den Gottesdiensten freue ich mich sehr auf Zeit mit meiner Familie.

Text: Miriam Haseleu/APK
Foto(s): Miriam Haseleu/APK

Der Beitrag Unser Adventskalender: Das sind wir! Öffnen Sie das 10. Türchen mit Miriam Haseleu erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kölner Krippenweg: 117 Stationen führen in Kirchen, Geschäfte und auf Plätze

Der Kölner Krippenweg lädt wieder dazu ein, an 117 Stationen besondere Krippen auf den Plätzen, in den Schaufenstern und in den Kirchen und Institutionen Kölns zu besuchen. Die evangelische Kirche ist mit acht Krippen in sieben Kirchen und dem Haus der Evangelischen Kirche vertreten. Im Haus der Kirche des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, sind gleich zwei Krippen ausgestellt. Die Künstlerkrippe von Willi Wienstroer zeigt Maria und Josef im schiefen, einsturzgefährdeten Stall, darüber der Malteser-Stern. Fahrzeuge der Hilfswerke Rotes Kreuz, UN und Malteserhilfsdienst sind auf dem Weg ins Krisengebiet. Sie wurde aus Resthölzern, Tonscherben und Blech gestaltet.

Die zweite Krippendarstellung ist eine Art Papierkrippe in Form einer Collage von historischen Motiven für die Figuren mit modernen Industriefotos für den Hintergrund. Die Arbeit stammt von Pfarrer Alfons Buttgereit und stellt die Flucht nach Ägypten dar. Eine Besichtigung ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr möglich.

Weitere beteiligte evangelische Kirchen sind: Antoniterkirche, Schildergasse 57, (Bayerische Johannes-Krippe aus Lindenholz); Evangelische Friedenskirche in Worringen, (Vollplastische Keramikkrippe von Renate Löhr); Epiphaniaskirche in Bickendorf, Erlenweg 39, (Dorflandschaft mit Egli-Puppen); Reformationskirche in Bayenthal, Goethestraße 25, (Panoramakrippe von Hermann Nick); Gemeindehaus „Unter Gottes Gnaden“ in Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, (Erlebniskrippe); Evangelische Hoffnungskirche in Porz, Theodor-Heuss-Straße 1, (Vielvölkerkrippe). Auch die Bahnhofsmission im Kölner Hauptbahnhof und der Vringstreff e. V. beteiligen sich am Krippenweg. Die letzte Station, der Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 4, liegt außerhalb der Kölner Stadtgrenze. Hier ist eine Krippe aus dem Jahr 1940 mit beweglichen Figuren eines Holzschnitzers aus Oberammergau zu sehen.

Alle Informationen zu weiteren Stationen, Beschreibungen der Krippen sowie die Besichtigungszeiten sind in einem Heft zusammengefasst. Interessierte können sich unter www.koelner-krippenweg.de informieren.

Im vergangenen Jahr haben wir bei unserem Adventskalender „Krippenkunst in Köln“ viele Krippen in Köln und der Region gezeigt. Lassen Sie sich inspirieren:

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kölner Krippenweg: 117 Stationen führen in Kirchen, Geschäfte und auf Plätze erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Haushaltsentwurf der Stadt Köln: Aufruf für eine gesicherte und angemessene Finanzierung des sozialen Kölns

Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, Gregor Stiels, Vorsitzender des Katholikenausschusses, und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine haben anlässlich des Haushaltsentwurfs der Stadt Köln gemeinsam einen „Aufruf für eine gesicherte und angemessene Finanzierung des sozialen Kölns“ veröffentlicht. Der Aufruf im Wortlaut:

„Der Haushaltsentwurf der Stadt Köln gefährdet den sozialen Frieden und das Ehrenamt – Aufruf für eine gesicherte und angemessene Finanzierung des sozialen Kölns – jetzt und in Zukunft

Der Katholikenausschuss als Dachorganisation der katholischen Laien (Pfarrgemeinden, katholische Verbände), das katholische Stadtdekanat Köln und der Ev. Kirchenverband Köln und Region sehen sich als aktive Stimme derjenigen in unserer Stadtgesellschaft, die keine Lobby haben, und setzen sich für Zusammenhalt und menschliches Miteinander ein. Wir fördern vor diesem Hintergrund auch das bürgerschaftliche Engagement und Ehrenamt. In unseren sozialen Einrichtungen setzen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Wohl unserer Mitmenschen ein.

Die aktuelle Diskussion um den städtischen Doppelhaushalt 2025/26 nehmen wir zum Anlass einer Kommentierung: Die herausfordernde Ausgangslage für die kommunale Verwaltung und Politik in Zeiten der Krise öffentlicher Kassen, einer wirtschaftlichen Rezession und spürbarer finanzieller Nachwirkungen der Corona-Pandemie ist uns bewusst. Wir halten es für verantwortungsvoll, dass die Stadt Köln einen Haushalt erarbeitet, der ihr Handlungsfreiheiten bei den freiwilligen Leistungen lässt und der daher auch deutliche Kürzungen enthalten muss.

Dennoch möchten wir an die verantwortlichen Akteurinnen und Akteure appellieren: Was es braucht, ist ein städtischer Haushalt, der die Problemlagen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, der Seniorinnen und Senioren, der Menschen in Armut sowie aller Schwachen und Benachteiligten in unserer Stadtgesellschaft ernstnimmt. Für die Begleitung und Beratung dieser Menschen muss eine gute Finanzierung – auch der stark gestiegenen (Lohn-)Kosten – sichergestellt sein. Das heißt auch, dass es nicht nur eine durchdachte Finanzierung sozialer Einrichtungen für die nächsten zwei Jahre benötigt, sondern darüber hinaus auch in der mittelfristigen Planung. Alles andere wäre ein unsozialer Haushalt mit falscher Prioritätensetzung.

Der zuletzt veröffentliche Haushaltsentwurf lässt sicherlich erkennen, dass die Verwaltung versucht, die soziale Infrastruktur in Köln im Kern aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig zeigen sich, mehr oder weniger eindeutig, schwerwiegende Einschnitte in sozialen Unterstützungsleistungen, die uns im Besonderen am Herzen liegen und von denen ein hoher gesellschaftlicher Mehrwert ausgeht. So etwa in der Geflüchtetenarbeit, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, bei Ferienmaßnahmen für junge Menschen oder in der Jugendverbandsarbeit. Jahrelang aufgebaute Strukturen, in denen sich zahlreiche Ehrenamtliche für sozial Benachteiligte engagieren, stehen mit diesem Haushaltsentwurf vor dem Aus.

Wir möchten vor diesem Hintergrund die Akteurinnen und Akteure in der Kölner Politik und Verwaltung dazu auffordern, ihrer hohen Verantwortung zur Weitergestaltung eines sozialen Kölns gerecht zu werden, und eine Nachbesserung des städtischen Haushalts – insbesondere in der mittelfristigen Perspektive und im Abgleich zu sonstigen Investitionsprojekten der Stadt – ernsthaft zu prüfen.

Zudem rufen wir alle katholischen Pfarrgemeinden, evangelischen Kirchengemeinden und Verbände dazu auf, an der Demonstration „Köln bleib(t) sozial!“ am Mittwoch, dem 11.12. um 10.30 Uhr auf dem Ottoplatz teilzunehmen.

Gregor Stiels
Vorsitzender Katholikenausschuss

Msgr. Robert Kleine
Stadtdechant

Bernhard Seiger
Stadtsuperintendent“

Text: Gregor Stiels, Vorsitzender Katholikenausschuss/Msgr. Robert Kleine, Stadtdechant/Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent 
Foto(s): APK/Montage

Der Beitrag Haushaltsentwurf der Stadt Köln: Aufruf für eine gesicherte und angemessene Finanzierung des sozialen Kölns erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Campus Kartause – Vortrag über archäologische Ausgrabungen am Donnerstag, 12. Dezember

Auf dem Baufeld für den am Kartäuserwall in der Kölner Südstadt neu entstehenden Campus Kartause hat die Bodendenkmalpflege der Stadt Köln archäologische Ausgrabungen durchgeführt. In einem Vortrag am Donnerstag, 12. Dezember, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, werden erste Einblicke in die spannenden Ergebnisse dieser Ausgrabungen gegeben.

Zu Tage kamen Gräber aus römischer Zeit, die Klosterbebauung der im Jahr 1334 an diesem Ort begründeten Kartause St. Barbara sowie die Überreste der militärischen Nutzung des Geländes in französischer und preußischer Zeit. Ein reiches Spektrum an Funden aus einem Zeitraum von über 2000 Jahren zeugen von der bewegten Geschichte dieses Ortes. Gregor Wagner, Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln, wird in seinem Vortrag die Funde in Auswahl auch im Original zeigen.

Sie vermitteln einzigartige Einblicke in das Totenbrauchtum der römischen Zeit, das Leben und Arbeiten im Kartäuserkloster sowie in die ab 1794 das klösterliche Leben ablösende Nutzung des Klostergeländes durch die französischen Revolutionstruppen und das preußische Militär als Lazarett und Artilleriedepot. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erwünscht, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Canva/APK

Der Beitrag Campus Kartause – Vortrag über archäologische Ausgrabungen am Donnerstag, 12. Dezember erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.